Der Künstler Ólafur Elíasson (Dänemark/Island) wurde 1967 geboren und arbeitet mit verschiedensten Medien wie Installationen, Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Film. Seit 1997 sind seine Werke in Einzelausstellungen immer wieder in Museen auf der ganzen Welt zu sehen. Im Rahmen seiner Tätigkeit arbeitet er mit Bildungseinrichtungen und politischen Entscheidungsträgern zusammen und setzt sich für die Themen Nachhaltigkeit und Klimawandel ein. Zu Elíassons Projekten in öffentlichen Bereichen gehören The New York City Waterfalls (2008), Your rainbow panorama (2006–11), Ice Watch (2014) und Fjordenhus (Vejle 2018).
2012 gründete Elíasson das gemeinnützige Unternehmen Little Sun, das Solarlampen für Gemeinden herstellt, die vom Stromnetz abgeschnitten sind. 2014 gründete er gemeinsam mit dem Architekten Sebastian Behmann das Studio Other Spaces für Kunst und Architektur.
Elíassons Interesse an Polyedern, Kugeln und geschwungenen Linien – und die laufenden Forschungen, die er seit Jahren mit seinem Studioteam durchführt – gründen auf dem Wunsch, Alternativen zu den orthogonalen Formen zu finden, die in der Architektur, der Kunst und dem Design der Moderne vorherrschen – neue Formen, die verhindern, dass unsere Sinne abstumpfen. Diese Gedanken über die emotionalen und physischen Auswirkungen auf unsere Umwelt standen bei der Entwicklung der OE Quasi für Louis Poulsen im Mittelpunkt.
Olafur Eliasson on the OE Quasi Light in Wallpaper, May 2019
Artikel lesen (English)